Karma und was übrig bleibt

Was bleibt davon übrig, wenn man sich “falsch” verhält? Und was nutzt es einem, wenn man sich “richtig” verhält? Viele beantworten das mit Karma, doch ich würde diesen Gedanken gerne aus der Esoterik erheben.

Gehen wir davon aus, dass Menschen immer auf den eigenen Vorteil bedacht sind, dann geht es uns bei selbstlosen Taten darum uns selbst emotional zu belohnen, damit würde jeder auch wieder schlechte Taten begehen, wenn es einem selbst dient. Doch damit wären Kategorien wie richtig und falsch schlichte Konditionierung doch von wem und für welchen Zweck?

Meine Vorstellung von Karma ist eine sehr gesellschaftliche, beziehungsweise eine Vorstellung, welche sehr auf dem Zusammenleben basiert. Denn wenn der Mensch von einem richtigen Verhalten spricht, dann meistens von Verhalten, welches ihm selbst einen indirekten Vorteil und keinen direkten liefert. So zieht aber der “richtig” Handelnde andere Menschen an, die genauso handeln und gewinnt damit große Vorteile.

So ist das zurück fallen von schlechten Taten auf einen selbst, damit auch selbst verschuldet und das wäre ein Prinzip in welcher man nicht vor Verantwortung fliehen kann. Man wird die Menschen in seinen inneren Kreis aufnehmen, welche prinzipielle Vorstellungen teilen und sollten die eigenen höchst selbstsüchtig sein, so wird “Karma” zuschlagen und das was übrig bleibt ist damit nicht positiv für einen selbst.

Wenn ich also eine Vorstellung von Karma habe, welche abseits der Philosophie oder Theologie liegt, dann ist es diese Idee, dass man selbstverantwortlich auch “ungestraft” so sein kann wie man sein, dann aber auch mit den sozialen Konsequenzen leben muss.

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