Cybermobbing, eine doppelte, witzige Erfindung

Cybermobbing ist eine doppelte Erfindung. Zum einen als Wort und zum anderen als Problem. Daher möchte ich mich beiden Ideen widmen.

Cybermobbing möchte ich hier trennen von Straftaten. Straftaten wie etwa Aufnahmen von Bildern und Videos ohne Zustimmung und deren Verbreitung. Außerdem das Nachstellen und die Rufschädigung sowie die üble Nachrede. Auch die Beleidigung durch Trolle möchte ich als sachgemäßen Unsinn nennen.

Cybermobbing als deutsche Erfindung

Mobbing ist als Wort für die Stasimethoden unter der letzten deutschen Diktatur entwickelt worden. Heute benutzen wir es in diesem Zusammenhang anders als den Begriff Cyberbullying wie es alle anderen nennen würden. Vielleicht kein so starker Fehlgriff wie das Handy, aber auch nicht so komplex wie die englisch-deutsche Unterscheidung von Zivilisation und Kultur.

Mobbing selbst ist natürlich kein Spaß an der Stelle wo es das Grundprinzip und Grundrecht der Menschenwürde verletzt. Gerade in der echten Welt ist der Grad wie bei etwa Witz und Verletzung immer neu auszuhandeln. Das eine ist Aufgabe des Richters, das andere des Therapeuten.

Cybermobbing als witzige Erfindung

Cybermobbing findet in Deutschland bei denen, die es noch nicht verstehen können müssen quasi nicht statt.

Häufig geht es um Leute, die das Internet nicht verstanden haben. Leute zu trollen ist meistens sehr witzig. Die sechste Regel, die ich im Umgang mit dem Internet lernte war „don´t feed the troll“ und wer sich daran hält hat nichts zu befürchten. Die andere Möglichkeit ist rumzuweinen.

Cybermobbing schlägt in die gleiche Richtung in die „fake news“ und „hate speech“ schlagen. Es ist dumm oder humorlos oder unwissend. Meistens beides. Manchmal möchten sich Leute zu Opfern machen, aber Leute, die einfach nur den Rechner ausmachen müssen um Witzen zu entgehen sollten sich über ihr Selbstwertgefühl oder ihren Marktwert Gedanken machen.

Ich schätze es nicht von der Generation „special snowflake“ zu sprechen, aber ich denke, dass erwachsene Menschen mit einem Witz oder einem „Arschloch“ umgehen können. In den meisten Gebieten der Dienstleistung ist man sonst sowieso aufgeschmissen. Selbst wenn der untalentierte Wunsch einfach berühmt zu sein das Lebensziel ist sollte man sich dann mit dieser Seite von Prominenz anfreunden.




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