Die Lösung des Nahost-Konflikts

Natürlich steht hier nicht die Lösung. Und natürlich kann niemand erwarten, dass Menschen, die sich hassen und bekämpfen darauf warten, dass irgendein Jemand eine Lösung hat. Worum es mir allerdings gehen soll ist mein persönlicher Kotzreiz, besonders durch soziale Netzwerke und Medien ausgelöst.

Mein Kotzreiz richtet sich gegen Menschen, die sich jetzt wo es gerade wieder “in” ist daran erinnern, dass sie ja auch voll für Menschenrechte sind, daraufhin anfangen “Free Palestine” zu rufen und dann noch die kleine Deutschenkeule rausholen, weil man deswegen kein Antisemit ist und das mal gesagt werden muss.

Zum Ersten hat jemand, der nicht Israeli oder Palästinenser ist, und sich klar für eine Seite entscheidet, während er die andere ablehnt, das gesamte Thema nicht verstanden und fordert außerdem einen Genozid. Dass mit der Forderung nach dem Auslöschen eines Volkes die Menschenrechtsbegründung etwas hinfällig wird ist hoffe ich ersichtlich.

Ein weiteres Problem ist, dass der Eindruck entsteht, dass die Juden nach dem zweiten Weltkrieg in Palästina eingefallen wären, mit offenen Armen aufgenommen worden sind und den Palästinensern dann das Land weggenommen hätten weil sie bösartig sind.
Der Nahost-Konflikt beginnt aber leider mit der Besetzung der Provinz Judäa durch die Römer. Ja, die antiken Römer. Die Diaspora des jüdischen Volkes. Ja, es lebten immer Juden und Moslems in diesem Gebiet, wobei die Moslems dort erst lebten nachdem der Islam in die Welt trat, beziehungsweise lebten die Menschen die den Glauben annahmen ja auch schon vorher dort.

Die Menschen die sich dort heute bekämpfen tragen einen Konflikt aus, der jahrtausendelanges Zusammenleben der Araber und Israeliten beschmutzt und es bringt niemanden voran Israel das Existenzrecht abzusprechen, genauso wenig kann man ihre menschenverachtende Siedlungspolitik und das Umgehen mit den Palästinensergebieten gut heißen, sollte aber auch ihre militärischen Einsätze verstehen, wenn sie beschossen werden.

Man kann über dieses Thema viele Worte verlieren, nur bitte ich darum sich zumindest die ganze Geschichte zu diesem Thema zu gönnen und dabei weder auf deutsche Gutmenschenmedien, noch auf antijudaistische Medien hereinzufallen.
Das Problem ist in meinen Augen nicht die Religion, die Tradition oder die Kultur.
Das Problem ist der Hass der in den dort lebenden Menschen sitzt und sie dazu bringt diesen Konflikt immer weiter zu führen und dann steigt ein Kotzreiz in mir auf, wenn ich in Deutschland lebende Menschen mit gefährlichem Halbwissen lautstark ihre abgelesene “Meinung” des Hasses hören und sehen muss.

Ihr macht es schlimmer und es leiden jetzt schon genug Menschen.

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