Perspektive der Geschichte – Alkohol und Revolution

Alkohol

Ich möchte in mich in diesem geschichtlichen Teil einer besonderen Perspektive, nämlich der eines passionierten Alkoholkonsumenten, widmen.
Zu betrachten sind die glorious Revolution in England, die französische Revolution, die deutsche Revolution, die Oktoberrevolution in Russland und auch die türkischen Proteste jüngster Zeit.
Die Engländer können sowohl auf Bier, wie auch auf Whisky und Whiskey zurückgreifen(weitere großartige Erfindungen seien hier nicht genannt). Ihre Revolution war durch dieses Mischgesaufe recht früh und bis zu einem gewissen Maße erfolgreich. Sie behielten allerdings ihren König, was dadurch erklärt werden kann, dass Mischgesaufe einen recht schnell aufgeben lässt.
Die Franzosen haben in erster Linie Wein. Nicht umsonst ist die französische wohl die meist behandelte Revolution Westeuropas. Wein, auch wenn nichts halbes nichts ganzes, liefert genug Sprit um aus einer Monarchie eine Republik zu machen, lässt einen aber noch klar genug sein um irgendwann aufzuhören und trotzdem durchzuziehen. Ein fabelhaftes Beispiel für das Maß macht´s.
Die Deutschen sind ein Volk der Biertrinker. So waren wir durchaus betrunken genug um eine gewalttätige Revolution zu beginnen, aber niemand kann genug Bier trinken um sie gegen massive Staatsmacht durchzusetzen. Darin liegt ein wichtiger Faktor warum die deutsche Revolution erfolglos blieb.
Russen trinken Wodka. Ich bin mir äußerst sicher, dass sie auch anderes trinken, aber Wodka ist, auch wenn ein steigendes Alkoholproblem traurig ist, des Russens Wässerchen. Natürlich dreht man bei Wodka durch und zwar so sehr, dass man die Monarchie abschafft, aber dann nicht aufhört und solange weiter macht bis man in einer kommunistischen(oder rot-faschistischen, das sei denen zur Diskussion gereicht, die nicht trinken) Diktatur landet.
Schließlich die türkischen Proteste. Türken als Moslems trinken sehr wenig bis keinen Alkohol. Wenn aber jemand versucht ihnen die Möglichkeit zu nehmen überhaupt Alkohol zu konsumieren, dann wird er mit dem Zorn eines laizistischen Volkes rechnen müssen.
Wer diese Ausführungen nicht für logisch hält sollte sich diesen Text noch einmal in betrunkenem Zustand gönnen, gerne auch im traditionellen Landessuff.

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