Der Fall einer freien Gesellschaft – Ein Ende der Freiheit?

Nun gilt es zunächst einen Auftakt zu schreiben, welcher sich nicht als ein großes „Aber“ liest. Ich schenke mir dies und überlasse jedem seine persönliche Beurteilung.

Es gibt viele Schlagworte zu diesem Thema zwischen dem Untergang des Abendlandes bis zu Deutschland schafft sich ab, doch ich habe für mich ein tatsächliches Problem abgesehen von Rechenspielen festgestellt und bin von einer Lösbarkeit nicht überzeugt.

Die Freiheit, welche sich in Europa zur Ideologie entwickelt hat, tötet sich nicht selbst, indem man andere Einflüsse aufnimmt und diese die Freiheit zerstören, wie bei der Machtübernahme Hitlers. Ich denke die westlichen Ideen lösen sich ganz selbstständig auf.

In Staaten in welchen das frei sein, das individuell sein, als höchstes Gut gilt, dort haben sich Menschen daran gewöhnt frei von Ethik, Moral und Sitte zu sein und damit den Kern der Freiheit auszuhöhlen. Ich möchte hier gar nicht den großen moralischen Zeigefinger hervor ziehen, allerdings ist ethisches Verhalten, abseits von Gesetzlichkeit, im Untergang begriffen.

Was das „Richtige“ ist oder das „Falsche“, das sei jedem überlassen, selbst wenn er nur noch in Kategorien wie „Witzig“ und „Nicht Witzig“ denkt. Doch sobald eine humanistische Ethik einen nicht mehr von bestimmten Verhaltensweisen überzeugt, sondern ein Gesetz einen dazu zwingen muss, dann wird dieses Gesetz nicht lange bestand haben und so löst sich der Wert auf.

Es geht hier auch nicht um einen konservativen Ansatz, denn ich schreibe hier nicht von einer „Rückbesinnung“ auf alte Werte, sondern vielmehr um eine Nothilfe an den aufklärerischen Grundsätzen, welche uns unsere hochgeschätze Freiheit überhaupt bieten. Ich kann in diesem Fall keinen Verfall von Sitte und Moral fest stellen, sondern lediglich ein Entfernen von einer Idee, auf welcher wir unser Leben gestalten und damit einher geht meine Furcht das Leben, welches wir führen, würde permanent verändert und in seinen Grundfesten verändert, wenn die Ideen von Humanismus, Rationalismus, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit keinen Stellenwert mehr einnehmen.

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